10/24/2005


"in the ghetto..."

Meine Cousine ist für ein paar Tage zu Besuch, sie ist 17 und ist auf dem "Dorf" aufgewachsen, wohl behütet und unbeschadet. *gg*
Samstag sind wir zu meinem besten Freund gegangen, ein bisschen zocken und einfach was anderes tun als zu Hause rum zu gammeln.
Durch die Kistnerstraße ist der kürzeste Weg zu ihm.
Ich fühle mich selbst alles andere als wohl, wenn ich zum ihm gehe, erstrecht wenn es dunkel ist, besonders weil ich in der Straße in der er wohnt überfallen wurde, das macht ein mulmiges Gefühl.
Grundsätzlich versuche ich ab einer gewissen Uhrzeit nur in Begleitung in diesen Teil von Lehe zu gehen.

Das heißt also, ich war in Begleitung, ich fühlte mich also etwas wohler, dafür schob sie Panik.
In gewisser Weise hat sie den Eindruck gemacht als hätte sie noch nie eine so "dunkle" Straße gesehen.
Dann kam uns auch noch eine junge Frau mit einer Taschenlampe entgegen, ich bin wohl nicht die einzige, die sich in der Gegend unsicher fühlt.

Bis ich 15 war wohnte ich in der Rickmersstr. Ecke Körnerstr., ich hab mich immer sicher gefühlt. Und jetzt? Ich hab sogar schon am hellichten Tag ein Kribbeln im Nacken, wenn ich in der Gegend bin.
Hat es sich wirklich so verändert oder fühlt es sich nur so an? Bin ich paranoid?
Stefan lässt mich grundsätzlich nicht allein nach Hause gehen und wenn er mir Geld fürs Taxi gibt. (Was zwar auch nicht toll ist aber besser als nie zu Hause anzukommen.) Also kann ich ja nicht soo paranoid sein...?

Naja, gut, das wollte ich auch nur loswerden.
bis denn.

--- BHV - live ! --- at 03:25
 
 
 

0 Comments:

Kommentar veröffentlichen


 


 

 

 

 

 

archiv:

  • August 2005

  • September 2005

  • Oktober 2005

  • November 2005

  • Dezember 2005

  • Januar 2006

  • Februar 2006

  • März 2006

  • April 2006

  • Mai 2006

  • Juni 2006

  • Juli 2006

  • August 2006

  • September 2006

  •